Die fettige Haut
( Seborrhö)
Bei der fettigen Haut unterscheiden wir zwischen zwei Typen, der Seborrhö oleosa und der Seberrhö sicca. Bei der öligen Seborrhö (oleosa) ist die Haut mit einem öligen, glänzenden Film überzogen. Besonders in der sogenannten T-Zone (Stirn-Nase-Kinn) ist die Talgproduktion erhöht. Die Haut ist großporig und oft schlecht durchblutet. Sie ist robuster als trockene Haut und neigt weniger schnell zur Faltenbildung. Die trockene Seborrhö (sicca) hat nicht den öligen Fettfilm. Sie schuppt leicht und macht dadurch auf den ersten Blick einen eher trockenen Eindruck. Die Talgdrüsen sondern festen Talg ab, der meinst auch an Schuppen gebunden ist, sodass die Gesichtshaut an den Wangen oft matt und stumpf aussieht. In der T-Zone ist die Haut leicht fettig. Durch Zersetzungsprodukte im Hauttalg können juckende Ekzeme entstehen.
Pflege der fettigen Haut
Wichtig ist bei der fettigen Haut eine gründliche Reinigung, die zwar sanft, aber etwas entfettend sein darf. Das Gesichtswasser sollte adstringierende (zusammenziehende) Wirkstoffe enthalten und etwas Alkohol. Die Tages- und Nachtpflege besteht aus einer leichten Feuchtigkeitscreme, die auf die Überproduktion der Talgdrüsen beruhigend wirkt. Zwischendurch sind durchblutungsfördernde Masken sinnvoll, wobei jedoch wichtig ist, dass die Haut anschließend wieder beruhigt wird, da sonst die Talgdrüsen erneut aktiviert werden.
Claudia Kapschinski, Birgit Krämer "1001 Rezepte für eine schöne Haut" Naturkosmetik selbst gemacht