![]() ![]() | Düfte atmenDüfte atmen; Balsam für die Seele Sie turnt die feineren Sensoren des Menschen an und bringt ihn ganz schnell in höhere Schwingungsbereiche. Es beginnt bei der Nase, daß die Lieblichkeit sich unser bemächtigt. Morgens ins Bad gehen und sich mit den zarten Düften der Naturkosmetik umgeben, schafft Instant-Laune. Allein durchs Wohlgefühl atmet man besser und befördert den Sauerstoff besser in jede Ecke des Organismus. Düfte verändern sogar Gehirnströme. So beeinflussen etwa zitronige Düfte das Sauberkeitsbedürfnis, wie man herausgefunden hat. Sauberkeit übrigens, rückt seit alters her den Menschen in die Nähe des Göttlichen! In indischen Tempeln duftet es stets nach Räucherstäbchen und dem Jasmin in den Haaren der Frauen. Jasmin wirkt beruhigend, Rosmarin belebend. Rosenduft wird eine bessere Aufnahmefähikeit beim Lernen nachgesagt, und Lilienduft wirkt nach Hildegard von Bingen gegen Melancholie.Wichtig ist, daß wir natürliche Düfte einatmen, die uns wohltun. Schon die Griechen in der Antike wußten, daß es das wichtigste Gesundheitsrezept ist, dem Gehirn süße Düfte zuzuführen. Und der Philosoph Platon lobt den Duft der Rose als „reinste Lust“, weil sie eine Lust ist, auf die kein Bedauern folgt. Wenn wir tief einatmen, weil wir einen reinen Duft wahrnehmen, befördern wir ins Gehirn mehr Sauerstoff. Wir tun etwas, was wir im alltäglichen Arbeitsstress beinahe vergessen: das Atmen! Atmen ist das Transportmittel der Lebensenergie. In einer der ältesten indogermanischen Sprachen der Menschheit, dem Sanskrit, bedeutet Atma so viel wie Geist-Seele, Selbst. Machen wir uns also öfters einmal bewußt, was es heißt, am Leben zu sein – im Einklang zu leben mit unserem ureigensten Selbst. Düfte waren hoch im Kurs zu allen Zeiten. Aus dem alten Mesopotamien wird vom Parfümieren bereits 7000 vor Christus berichtet. Phönizier und Araber brachten den Brauch zu uns. Im alten Ägypten war das Parfümieren nachweislich auch den Menschen, nicht nur den Göttern erlaubt. Wer an einem Fest teilnahm, trug auf dem Kopf einen Duftkegel, der bei Erwärmung ätherische Öle freisetzte. Um den Hals trug man duftende Blumenketten. Im alten China wurden Räume parfümiert mit Ingwer, Patschouli und Jasmin. Etwas rauer waren die Düfte in den Palästen und Kirchen der kälteren Regionen des Westens und hatten die Aufgabe auch desinfizierend zu wirken. Im Mittelalter waren Duftwässer, meist auf der Basis von Amber, nur den reichen Damen der Gesellschaft zugänglich. Noch im Frankreich des siebzehnten Jahrhunderts wäre ein gehobener Lebensstandard ohne Düfte unerträglich gewesen. Das Wasser stand im Geruch, krank zu machen, und in vielen Fällen war es das wohl auch. Parfum erst machte den Menschen gesellschaftsfähig. So wurden Wohlgerüche zum Kult. Heute, wo wir glücklicherweise sauberes Wasser und die Gabe der schönsten und wohlriechendsten Naturseifen und Cremes haben, ist aus dem Kult echte Kultur geworden. Zur Zeit erleben wir eine wahre Renaissance der Naturdüfte. Sie sollen unsere Persönlichkeit hervorheben, aus uns Körperlingen Menschen machen, die sich selbst gut riechen können, und uns und andere glücklich machen. Wie Schokolade. Wer weiß, ob es bei der Schokolade nicht auch mehr der Duft ist als der Geschmack, der die Endorphine im Menschen anregt. Seifen, die wie Süßigkeiten duften und auch aussehen, gibt es, und sie turnen nicht nur die feine Nase an, sondern sind auch Augenschmaus. Sie heißen verführerisch „Douchemousse“, „Buttercreme-Seife“ oder „Badetörtchen“ und sehen zum Anbeißen aus. Besser nicht in Kinderreichweite aufbewahren! Die Ingredienzien stammen zwar allesamt aus kontrolliert biologischem Anbau und sind somit selbstverständlich frei von Schadstoffen und Irritationsfaktoren, aber es ist immer noch - Seife. Fazit: Wir sollten öfters einmal tief einatmen und daran denken, wie gut wir es haben, daß wir uns heute diesen früher unerschwinglichen Luxus von Sauberkeit, Gesundheit, Schönheit und Wohlgeruch in einem leisten können. Eine Bodybutter, die schön einzieht, nicht fettet, pflegt, angenehm nach exotischer Tempelbume duftet und dazu preisgünstig ist – ein Traum. Man darf es ganz ernst nehmen, was ein weiser Inder einmal sagte: „Die erste Pflicht des Menschen ist es, glücklich zu sein.“ Zum Glück aber gehört es, Gutes zu tun. Als erstes an sich selbst! | ![]() |